A18-01 – 2018-06-06, Einladung zum Pressegespräch in Berlin

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  • Erstellt am 6. Juni 2018

Einladung zum Pressegespräch am 11. Juni in Berlin

Neue Bewegung im verfahrenen Konflikt um Stuttgart 21

Im Wissen um die desaströse Entwicklung des Bahnprojekts „Stuttgart 21“ wird der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages sich am 11. Juni in Berlin während einer Anhörung mit Fragen zum „Ausstieg und Umstieg“ beschäftigen. Nachdem selbst Bahnchef Richard Lutz kürzlich zugab, „mit dem Wissen von heute würde man das Projekt nicht mehr bauen“, sorgt sich nun offenbar auch die (Berliner) Politik um ein mögliches Scheitern von Stuttgart 21. Auch aus Rechtsgründen gilt es, Milliardenschäden zu vermeiden.

Neue Bewegung in diese verfahrene Lage möchte das Aktionsbündnis mit dem Konzept des nachhaltig kostensparenden „Umstieg 21“ bringen: Der Vorschlag zielt darauf ab, vorhandene Baustellen intelligent umzunutzen und so einen Teil der bereits investierten Milliarden Euro  in sinnvolle Bahnen zu lenken.

Vor der Anhörung laden wir Sie daher ein zu einem

Pressegespräch am 11. Juni 2018
um 11 Uhr im Hotel Albrechtshof
Albrechtstraße 8, 10117 Berlin

mit:

Dr. Eisenhart von Loeper wird Sie kurz ins Thema einführen. Der Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsbündnisses ist vertraut mit der Brisanz von Ermittlungen wegen Untreue der S21-Verantwortlichen, die von der Berliner Staatsanwaltschaft nach neuesten gesicherten Erkenntnissen nicht länger verweigert werden dürfen.

Dipl.-Ing. Hannes Rockenbauch wurde von der Fraktion DIE LINKE im Bundestag als Sachverständiger in der Anhörung benannt. Der Architekt und Stadtplaner gehört für das Bürgerbündnis SÖS dem Stuttgarter Gemeinderat an und zählt, obwohl erst 38 Jahre jung, zum Urgestein der Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21.

Wolfgang Neskovic war Richter am Bundesgerichtshof, hat sich mit dem Gutachten des Mannheimer Wirtschaftsstrafrechtlers Prof. Jens Bülte befasst und erwartet vom Berliner Justizsenator und der neuen Berliner Generalstaatsanwältin, den Weg frei zu machen für strafrechtliche Ermittlungen gegen die Bahnverantwortlichen.

Kontakt:  Eisenhart von Loeper, Telefon 07452-4995 und 0174-5912495
Hermann Schmid, Telefon 07151-82538 und 0171-5531693

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